Vorheriger Vorschlag

Was brauchen wir, damit Arbeiten in Wiesbaden attraktiv ist und bleibt?

Wiesbaden soll auch in Zukunft ein attraktiver Arbeitsstandort bleiben – für Arbeitnehmer und Arbeitgeber.

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Auf welche Weise möchten wir uns in Zukunft fortbewegen?

Autos auf der Straße

Verkehr und Mobilität werden auch in Zukunft eine große Rolle spielen. Im bisherigen Entwurf der Qualitätsziele für die Stadtentwicklung wurde „Nachhaltige Mobilität“ bereits als ein Leitziel definiert (Bericht lesen). Was ist Ihnen wichtig, wenn Sie an Verkehr und Mobilität in Wiesbaden im Jahr 2030 und darüber hinaus denken? Was sollte unbedingt berücksichtigt werden?

Kommentare

Zitat: trotzdem ist in den Bussen und Bahnen immer noch viel Platz, vor allem außerhalb der Stoßzeiten.

ich bemerke etwas anderes - völlig überfüllte Busse - zwei Busse der gleichen Linie direkt hintereinander, weil kein Durchkommen ist, lange Wartezeiten, nicht eingehaltener Fahrplan etc.

In Wiesbaden sind einfach zu viele Autos unterwegs - also Individualverkehr verbannen, dann ist auf der Straße auch Platz für eine Stadtbahn und zwar ohne Bäume und Grünflächen zu opfern.

Für die zukünftige Mobilität und Warenströme schlagen 212 Expertinnen und Experten in der Publikation " Zukunftsstadt "
des zuständigen Bundesministeriums (BMBF) folgendes vor: " Zukunftsfähige Mobilitäts- und Logistikkonzepte müssen sich
den geänderten Rahmenbedingungen in der Zukunftsstadt anpassen. Das gilt für alle Ebenen: die (steuerungs-)technische,
infrastrukturelle und planerische. Heutige Infrastrukturen und Angebote für Mobilität und Logistik sollen besser vernetzt
und synchronisiert, der Nutzer und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt gestellt und innovative Lösungen von morgen
vorausgedacht werden. Eine wichtige Rolle hierbei spielen inter- und multimodale Mobilitätsdienstleistungen. "
Deshalb ist die Vernetzung einer zukünftigen City-Bahn mit dem vorhandenen Busnetz unbedingt notwendig.
Weiterhin wird von den Experten gefordert: " Untersuchung der potenziale einer mehrfachen vertikalen Nutzung von
vorhandenen Trassen ".
Für Fußgänger und Fahrradfahrer ist dies auf zwei getrennten Ebenen über den bisherigen Gehwegtrassen möglich.
Ein erster erfolgversprechender Schritt wäre in der Sonnenberger und Danziger Straße notwendig.
Zum Mobilitätsverhalten, -bildung und -steuerung schreiben die Experten: " Steuerungskonzepte durch ökonomische
Anreize ( z.B. City-Maut) entwickeln ".
Gehwegtrassen möglich

Durch die Reaktivierung der Aartalbahn könnte dazu beigetragen werden, im morgendlichen Berufsverkehr die Emissionen der Luft zu reduzieren, Lärm zu vermeiden und den Innerstädtischen Verkehr zu entlasten.

Schön wäre wenn Fahrrad Wege immer wieder neu gestrichen und erweitert werden.

Ein bessere Anbindung des Wiesbadener Hauptbahnhofs ist dringend notwendig. 33 Minuten Fahrtzeit nach Frankfurt in einem leider oft sehr vollen Zug - das ist wirklich nicht sehr zeitgemäß. Hier gilt es, schnellere Verbindungen zu ermöglichen (muss wirklich jeder Zug in Kastel und Höchst halten?)
Die angedachte Expressverbindung zum Flughafen (und hoffentlich weiter nach Frankfurt Süd) kann da nur der Anfang sein. Diese gilt es aber kurzfristig und mit Nachdruck voran zu treiben - hier fehlt mir noch der Wille in der Stadt.

Auch das Erscheinungsbild des Hauptbahnhofs ist einer tollen Stadt wie Wiesbaden nicht würdig. In keinem anderen Bahnhof habe ich eine derartige Taubenplage erlebt - ein schlechter Witz dass ausgerechnet dort die einzigen (!!) überdachten Fahrrad-Abstellplätze sind, wo die meißten Tauben sitzen. Wer soll denn da sein Rad abstellen?

Radabstellplätze vermisse ich ebenfalls fast überall in der Stadt. Warum kann es nicht mal am Dern'schen Gelände überdachte (von bewachten trau' ich mich nicht mal zu träumen) Fahrradständer geben? Wenn ich die Leute "auf's Rad" bringen will, muss ich Ihnen doch auch was bieten. Kein Mensch würde mit dem Auto in die Innenstadt fahren, wenn es für Autos nicht entsprechende Angebote gäbe! Das gleiche gilt auf mittellangen Strecken. Warum gibt es kreuzungs- und ampelfreie Schnellstraßen für Autos von einer Stadt in die andere, für den Radverkehr ist das aber alles nicht finanzierbar?

Das Radwegenetz muss dringend ausgebaut werden und zwar so, dass Radfahrer die kürzesten Strecken nutzen können und nicht in umwegreiche Randzonen "verbannt" werden. En Beispiel: Die B 455 führt für den motorisierten Verkehr von Erbenheim direkt nach Mainz-Kastel. Mit dem Fahrrad muss man riesige Umwege oder unbeleuchtet Feldweg nutzen.

Autoverkehr raus aus der Innenstadt! Benutzung von alternativen Verkehrsmitteln durch Anreize fördern wie z. B. Ausgabe
von Gutscheinen für den Eintritt in städtische Schwimmbäder, Fahrt mit der Nerotalbahn, Eintritt in Freizeiteinrichtungen wie Luft- und Sonnenbad, Freifahrt mit der Thermine, freier Eintritt für Caligari, Theater etc.
Wiederbelebung der Aartalbahn, mehr Park + Ride Parkplätze, Ausbau des Radwegenetzes. Meine Vision für die Zukunft ist:
Gläserne Brücken über den Hauptstraßen der Stadt, die von Fußgängern und Radfahrern gleichermaßen genutzt werden können.

Schaffen von Abstellplätzen für Fahrräder. Eventuell könnten Abstellplätze in den Parkhäusern geschaffen werden oder ein Fahrradparkhaus bauen.

Die Haltestellen sollten behindertengerecht ausgebaut werden. Ein negatives Beispiel ist die Haltestelle Karawangenstr. (Linien 15 und 39).

In der Innenstadt und den Vororten sollte ein flächendeckendes Tempo 30 eingeführt werden

Ich weiss, dass ich davon gelesen habe, daher: Weiss jemand... wie es den Städten geht die den Nahverkehr mit einer Umlage auf die Bevölkerung bezahlen (Tallin) bzw. ob es in Deutschland noch Beispiele für kostenfreien Nahverkehr gibt? Gibt es Menschen in der Stadt die mal durchgerechnet haben, ob das für Mainz/Wiesbaden machbar wäre?

Zu Spitzenzeiten haben wir zwei Monatskarten und drei Clevercards bezahlt ... (Kind Nr. 4 hat die Schule in Fussreichweite :D )... inzwischen fahren wir Erwachsenen die meisten Wege mit dem Rad.

Ich wünsche mir, dass die Stadt in Zukunft mehr den Fußgängern und Radfahrern gehört. Wir brauchen bessere und sicherere Radwege, die nicht mitten auf einer Kreuzung enden. Geschwindigkeitsüberschreitungen und beabsichtigte Lärmbelästigung durch Autos sowie das Parken auf Busspuren, Fuß- und Radwegen sollten konsequenter geahndet werden.

Fußgänger, Radfahrer und der öffentliche Nahverkehr sollten zumindest in der Innenstadt immer Vorrang vor den PKW haben. Dann wird es auch leiser und abgasärmer als bisher.

Der öffentliche Nahverkehr sollte ausgebaut werden, gerne auf Kosten der Autos. Bus fahren muss attraktiver werden. Dann reichen auch die Parkplätze.

Der Fahrkartenpreis soll günstiger werden.
Mehr Busse sollen in die Vororte fahren.
Mehr Nightliner sollen fahren (regelmäßige Busfahrzeiten Nachts).

Ich freue mich auf die Feier, bei der die Umsetzung des Radverkehrskonzept Anfang 2030 gefeiert wird und der Radverkehrsanteil auf den Wegen in der Innenstadt auf über 20% gestiegen ist.
Wiesbaden hat es geschafft, eine auffallende, nein auffällige und einladende Radinfrastruktur zu schaffen - zu Lasten des Autoverkehrs.
Radfahrer von 8 bis 80+ fühlen sich sicher, weil sie tatsächlich im Straßenverkehr gleichberechtigt sind und sich stressfrei in der Stadt bewegen können. Radfahrer kommen schnell, komfortabel, einfach und direkt zu ihrem Ziel in der Stadt (Radverkehrsführung).
Radfahren im Alltag ist in jeder Jahreszeit normal - kein Wiesbadener denkt zuerst an eine Autofahrt, wenn er eine Strecke im Stadtgebiet zurücklegen muss.

Um dorthin zu kommen, wurde in Wiesbaden viel getan: auf Basis der Kenia-Kooperationsvereinbarung 2017 konnten die Weichen gestellt werden:
- jeden Monat Wegfall einer zweistelligen Anzahl von Auto-Stellplätzen
- Innenstadt-Bereich weitestgehend autofrei
- Tempo 30-Zone in Wiesbaden
- konsequente Ahndung von Falschparken, insbesondere das Parken und Halten auf Radwegen
- großflächiges Anlegen von Radwegen mit farbiger Kennzeichnung; wo möglich, Einrichtung von breiten, geschützten Radwege (protected bike lanes) eingerichtet
- Abstellanlagen sind mittlerweile flächendeckend in großer Zahl zu finden - teilweise auch überdacht, Insbesondere an Schulen wird darauf geachtet, dass die Schüler mit dem Rad (statt dem Elterntaxi) zur Schule kommen und dieses sicher abstellen können. Fahrradparkhäuser sind geplant.
- Kinder werden schon früh ans Fahrradfahren herangeführt - der Schüler-Radroutenplaner wird standardmäßig ab Fahrradführerschein gelehrt, Zu-Wege zu den Schulen werden zusammen abgefahren, damit die Kinder er"fahren", wie schnell man die Schule mit dem Rad erreichen kann.

Wiesbaden ist zwar hügelig - dennoch ist Fahrradfahren in Wiesbaden hyggelig. ("hygge" ist dänisch für "gemütlich").

Leider ist eine Optimierung des Verkehrs in Wiesbaden keine ganz einfache Angelegenheit, was durch die Lage am Rande des Taunus bedingt ist. Dazu kommt noch, dass im Bewusstsein vieler das Auto eben doch noch ein Statussymbol ist, sonst würden die Autos nicht immer größer und stärker, sondern man würde sinnvollerweise nur das kaufen, was man tatsächlich benötigt um von A nach B zu kommen. Das würde die Parkplatzsituation entspannen und auch für eine geringere Luftbelastung sorgen.
In Wiesbaden sollten wir zuerst einmal nach Lösungen im ÖPNV schauen, die sich zeitnah verwirklichen lassen und uns weniger auf Dinge konzentrieren, die erst in etlichen Jahren kommen, falls überhaupt.
Bei den Bussen wäre z. B. ein Vorschlag eine Linie vom Dürerplatz über den Bahnhof, die New-York-Straße, Bierstadt bis Naurod einzurichten. Am Stadion und in Bierstadt könnte man dann in die Busse umsteigen, die aus der Innenstadt kommen. Dann sollten die östlichen Vororte per Bus eine Verbindung nach Hochheim oder Kastel erhalten, damit die S-Bahn schnell erreichbar ist.
Auch eine Verbindung von Schierstein über Biebrich nach Erbenheim und Bierstadt wäre nicht schlecht. In bestimmten Bereichen (Innenstadt, Vororte, Gewerbegebiete) könnten auch kleine Zubringerbusse unterwegs sein, was bei den Hauptlinien die Fahrzeit, wegen der Vermeidung auch noch der letzten Gasse und aller denkbaren Haltestellen, verkürzen würde.
Außerdem finde ich es nicht gut, dass die Busse oft gleichzeitig hintereinander unterwegs sind und man dann wieder warten muss (z. B. auf der Dotzheimer Straße oder die 18, 23, 45 in Schierstein, die mit kurzem Abstand viele Haltestellen bedienen und anschließend ist 20 Minuten Pause, aber am Luisenplatz sind sie praktisch gleichzeitig) . Würden die Busse zeitversetzt fahren, kämen viele besser an ihr Ziel und ob man beim Umsteigen mal ein paar Minuten warten muss, spielt auch keine große Rolle. Ich traue diesen Umsteigemöglichkeiten, wo der nächste Bus schon wartet oder gleich kommen soll sowieso nicht, wenn ich pünktlich sein will. Da baue ich immer Zeitpuffer ein.
Bei den Bussen spielt natürlich auch der Preis eine Rolle. Solange für eine kurze Erledigung in der Stadt die Fahrt mit dem Auto und eine Stunde Parkhaus nicht nur billiger ist, sondern auch schneller, warum den Bus nehmen? (das Auto habe ich ja, also muss ich nur die variablen Kosten berücksichtigen). Ansonsten bin ich aber mit unseren Bussen völlig zufrieden. Die Busspuren sind eine prima Sache und wenn sie nicht gerade als Parkplatz herhalten müssen oder ein Radfahrer darauf unterwegs ist, rauscht man einfach an den Blechlawinen vorbei. Und was die Bezeichnung der Busse als Stinker usw. betrifft, da ist einigen entgangen, dass die Dieselbusse a) vergleichsweise sauber fahren und b) eine aussterbende Spezies sind, da auf Elektro- und Brennstoffzellenbusse umgestellt wird.
Zu den Zugverbindungen ist wenig zu sagen. Für den Fernverkehr ist unser Bahnhof leider ziemlich ungeeignet -- da wird sich auch durch die Wallauer Spange wenig ändern. Der S-Bahnverkehr und die Nahverkehrszüge sind gut, aber leider fahren sie zu selten. Hier ist das Problem wohl, dass der Mainzer und der Frankfurter Hbf. jeweils ein Nadelöhr ist und dass die Strecken mit dem Fern- und Güterverkehr geteilt werden müssen. Eine dichtere Zugfolge ist dadurch sicher schwer zu realisieren und es gibt wohl keine konkreten Planungen für ein neues (S-)Bahnnetz im Rhein-Main Gebiet, was Wiesbadens Anbindung verbessert. Schade, das würde sicher helfen.
Was ich gut finde, wenn nun tatsächlich die Fußgängerzonen durch Poller für den Durchgangsverkehr gesperrt werden. Technisch ist das alles kein Problem. In anderen Städten funktioniert es schon lange und hier wird es höchste Zeit dafür. Es fahren viel zu viele Menschen z. B. völlig ungehemmt durch die Friedrich- und die Luisenstraße.
Ein großes Problem ist der ruhende Verkehr in Wiesbaden oder ganz allgemein die Verkehrsdisziplin. Mangels geeigneter Flächen und Parkhäuser wird leider alles gnadenlos zugestellt. Eine Änderung wäre wohl nur dadurch zu erreichen, dass man mehr kontrolliert. Nur müsste man gleichzeitig auch Lösungsmöglichkeiten für die Autobesitzer anbieten. Die schon öfter erwähnte Book'n Drive Lösung wäre sicher hilfreich oder eben auch die Verlegung der Parkplätze in unterirdische Parkhäuser -- nur dazu fehlt leider das Geld.
Was die Fußgänger betrifft, da wünsche ich mir nur, dass die Radfahrer aus der Fußgängerzone verbannt werden oder Fahrradstreifen erhalten. Da ich hinten weder Augen habe noch einen Rückspiegel besitze, stört es mich ungemein bei einem Schritt zur Seite immer damit rechnen zu müssen, jemandem gerade vor das Rad zu springen. Also genügend Fahrradparkplätze am Rande der Fußgängerzone und allen ist geholfen.
Die Forderung nach einem Abbiegeverbot für Autos während Fußgänger Grün haben, halte ich für nicht umsetzbar solange noch ein nennenswerter Autoverkehr stattfindet, wenn man nicht das totale Verkehrschaos möchte. Man muss als Fußgänger schauen, ob die Autos halten und nicht einfach mit gesenktem Kopf losstürzen -- hier gilt im Zweifelsfalle: der Schwächere gibt nach.
Für Fahrradfahrer wünsche ich mir mehr richtige Radwege, die weder von Autos als Parkfläche verwendet werden, noch so schmal sind, dass man entweder keinen Abstand zum Verkehr hat oder den geparkten Fahrzeugen die Spiegel abfährt. Auch sollte man für einige Hauptachsen durchgehende Verbindungen planen, denn hier ein paar Meter und da noch ein paar helfen nicht weiter. Auch sollte endlich das Verleihsystem in die Gänge kommen. Beim Besuch in Mainz sieht man, dass es dort ordentlich genutzt wird.
Zum Schluss noch mein Lieblingsthema die Citybahn. Dieses Projekt, was hoffentlich nicht verwirklicht werden wird, scheint mir für Wiesbaden einfach ungeeignet zu sein. Erstens reden wir nicht über ein Netz, sondern nur über eine einzige Strecke. Da dafür eine eigene Infrastruktur (Personal, Hallen, Werkstätten, Ersatzteillager usw.) aufgebaut werden muss, scheinen die laufenden Kosten viel zu hoch zu werden. Dass etwas in Mainz mitbenutzt wird, sehe ich momentan nicht, denn die Mainzer knabbern noch an der Mainzelbahn und zeigen wenig Enthusiasmus gegenüber den Wiesbadener Plänen.
Wenn die geplante Streckenführung eine solche Nachfrage befriedigt wie behauptet wird, sollte man sie schleunigst mit Bussen realisieren. Da scheint ja ein ungeheurer Bedarf völlig ungedeckt zu sein.
Solange die Citybahn nicht auf einer eigenen Trasse unterwegs ist, halte ich sie für Wiesbaden für völlig ungeeignet. Denn dann steckt sie in der Innenstadt auch in jedem Stau und da sie vermutlich an jeder Kreuzung eine eigene Grünphase brauchen wird, sorgt sie dafür, dass der Verkehr noch weniger fließt als er es heute schon macht.
Auch die Verlängerung nach Taunusstein und Bad Schwalbach sehe ich nicht kommen, denn es fehlt den dortigen Gemeinden und dem Kreis schlicht das Geld dafür. Außerdem führt die Strecke durch nahezu unbewohntes Gebiet. Erst bis Hahn nur durch den Wald, dann im Aartal auf der Seite entlang, wo die wenigsten Menschen wohnen. Wer schon im Auto sitzt, wird vermutlich, wie auch heute, darin sitzen bleiben und nicht in die Bahn umsteigen wollen. Dazu müsste es dann wirkliche Vorteile geben, die aber nicht zu erkennen sind. Also sollte man es einfach bei der Museumsbahn belassen und höchstens den Versuch mit ganz normalen Zügen unternehmen die nach WI zum Hbf. fahren. Soll die Sache Erfolg haben, müsste die Strecke aber so ausgebaut werden, dass mindestens alle 30 Minuten, besser noch öfter, ein Zug in jede Richtung fahren kann. Sonst ist der Misserfolg vorprogrammiert.

Vision 2030 - Wiesbaden ist eine Stadt mit flächendeckendem und sicherem Radwegenetz, einer Stadtbahn und E-Bussen mit jeweils flächendeckendem Streckennetz, grünen und sicheren Fußgängerwegen, guten ÖPNV-Anschlüssen ins übrige Rhein-Main-Gebiet und wenigem (=notwendigem) innerstädtischem Autoverkehr - zu schön, um zumindest teilweise wahr zu werden?

Schaffen von gemeinsamen Buslinien mit MKT und GG (z.B. WI - Massenheim - Wicker - Flörsheim - Rüsselsheim Bahnhof)

Radwege ausbauen und die Verkehrswege für Radler und Fussgänger sicherer machen! Gleichzeitig muss ein Konzept her, dass es erlaubt, die wichtigen Orte mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Und zwar ohne zu Stosszeiten überfüllte Busse zu haben oder ewig warten zu müssen bis der nächste Bus oder überhaupt einer kommt. Ein verlässliches Verkehrskonzept, das die Benutzung des Autos minimiert ist das eine. Gute Nahversorgung ist das andere: wenn alles in der Nähe ist, brauche ich kein Auto. Car Sharing muss in den Quartieren verstärkt angeboten werden und "Elektrotankstellen" müssen überall verfügbar sein, damit möglichst wenige und wenn dann "saubere" Autos genutzt werden.

Wiesbaden braucht mehr sichere und durchgehende Fahrradwege mit der dazu gehörenden Infrastruktur - Fahrradabstellanlagen, Ausschilderung von Radrouten, FREIE Radwege ohne Autos mit Warnblinker. An manchen Stellen in Wiesbaden hat man Probleme mit einem Kind an der Hand oder mit dem Kinderwagen an Autos vorbeizukommen, die hüfthoch auf dem Fußweg parken. Das nervt und ist gefährlich, wenn man zum Überwinden des Hindernisses, auf die Straße muss . Ich freue mich außerdem auf die City-Bahn!

Ich wünsche mir Wiesbaden als fahrradfreundliche Fahrt. Die bisherigen Fahrradstraßen sind ein Hohn. Es sind überwiegend Parkstraßen für Autofahrer und man muss als Radfahrer besonders achtsam sein. Es sollte auch eine Fahrradspur entlang des ersten Rings eingerichtet werden.
Grundsätzlich gibt es in den Innenstadtbereichen wie Rheingauviertel und Dichterviertel viele Straßen, die man als Fahrradstraßen umbauen könnte. Es ist an der Zeit, einem umweltfreundlichen und gesunden Verkehrsmittel zunehmend mehr den Vorrang zu geben.

Man stelle sich vor, dass z.B. der Parkplatz an der Salzbachaue (hinter dem Bahnhof) ein echter Park+Ride-Parkplatz wird. "Ride" heißt dann aber auch, dass ich a. für den Preis des Parktickets die ESWE-Busse den ganzen Tag nutzen kann und vor allem, dass ich kaum Zeit mit dem Warten auf den nächsten verbringen muss.
Aktuell fahren nur selten Busse dort vorbei - das muss sich ändern. Vorstellbar wäre dann ein "Kreisverkehr" - alle 5 Minuten? - Gartenfeldstraße - Bahnhofstraße - Kirchgasse - Luisenforum - Oranienstraße - 1. Ring - Mainzer Straße und wieder in die Gartenfeldstraße. Das dürften gerne auch kleinere Busse sein, mit denen man schnell und bequem die Innenstadt erreicht. Zu überlegen wäre ggf. nur die Kirchgasse und das Luisenforum als Bushaltestelle anzufahren.
2030+ ist das eine Tour, die von einem autonomen Fahrzeug durchgeführt werden kann.

Die Alternative zum Bus vom Park+Ride Parkplatz sind Mieträder - kostenfrei für die dort Parkenden. Und für die Rückfahrt nach exzessivem Shopping kann man dann ein Miet-Lastenrad nutzen ;-).

Wenn wir es wirklcih ernst meinen, können wir ein Umdenken (leider) nur über den Geldbeutel erreichen: Wenn es unser aller Ziel ist, diese Erde und auch Wiesbaden attraktiv und am Leben zu halten, dann müssen wir umdenken:
- Wer mit dem Rad, elektrisch oder gemeinsam mit anderen fährt/teilt, bekommt Geld zurück, darf weniger steuern zahlen
- Wer dies nicht tut, wird Jahr für Jahr stärker zur Kasse gebeten
Betriebs- und Volkswirtschaftliche Modelle hierfür existieren genug:-)

Dann bräuchten wir noch ein Denken über Wahlkreise hinaus. Ein Verkehrskonzept macht dann Sinn, wenn es mit den Mainzern, Frankfurtern, MTKlern... gemeinsam überstädtisch entwickelt wird. Ob wir dafür bereits sind, vermag ich heute noch nicht zu sagen. Für die Logik spräche einiges.

Vor Wiesbaden habe ich in Dortmund und Mainz gelebt – nicht gerade zwei Städte, die als Fahrradhochburgen bekannt sind, aber ich hatte als Radfahrer immer das Gefühl, als Verkehrsteilnehmer respektiert zu werden und halbwegs sicher unterwegs zu sein. Wiesbaden war danach ein echter Schock. Mittlerweile habe ich mich an die Verhältnisse hier gewöhnt, aber eigentlich ist es Wahnsinn, was man als Radler erlebt. Zum einen mangelnder Respekt von allen möglichen Seiten: Autofahrer überholen knapp, Fußgänger laufen achtlos auf dem Radweg (Friedrichstraße), Weihnachtsbäume werden erstmal auf dem Radweg abgestellt (ebenfalls dort, immerhin nach kurzer Zeit korrigiert), und von Leserbriefschreibern im Kurier muss man sich anhören, die Stadt sei sowieso zu hügelig und deswegen müsse man nichts für den Radverkehr tun. Bei der Infrastruktur sind fehlende Radwege für mich noch ein kleineres Problem als solche, die auf einmal ohne Anknüpfung im Nichts enden. (Beispiel: Biebricher Alle Richtung Stadt, vor dem Lilien-Carré endet der benutzungspflichtige Radwegs und es ist völlig unklar wie man gefahrlos auf die Fahrbahn einfädeln oder woanders weiterkommen kann). Und dass das Beschilderungskonzept fertig konzipiert ist, aber wegen politischem Hickhack noch nicht umgesetzt wurde, finde ich skandalös.

Auch im Bereich öffentlicher Nahverkehr liegt Wiesbaden unter meinen bisherigen Wohnorten klar hinten. In Dortmund erfassen Stadtbahn und S-Bahnen sternförmig einen großen Teil der Stadt; Orte dazwischen sind mit Zubringerbussen angeschlossen. Das konnte mir Mainz aufgrund seiner Größe natürlich nicht bieten. Der hohe Anteil des Busverkehrs war etwas gewöhnungsbedürftig, aber zumindest meine Wohnorte in der Stadt waren gut angebunden. Und in Wiesbaden? Wenn ich mit Bus und Bahn aus dem Westend zur Arbeit nach Mainz fahre, steht der Bus auf dem Ring im Stau und braucht ca. eineinhalb mal so lang wie laut Fahrplan. Zusammen mit den Umsteigezeiten und den häufigen Verspätungen der S-Bahn wegen belegter Gleise in Mainz (gut, das ist kein Wiesbadener Problem) bin ich länger unterwegs, als wenn ich die 14km komplett mit dem Fahrrad fahre. Wenn ich nicht das Rad in die S-Bahn mitnehmen könnte, um damit die Anschlussstrecken zu überbrücken, hätte ich die Monatskarte schon längst gekündigt. Ich kann gut nachvollziehen, wenn Pendler angesichts solcher Bedingungen lieber den PKW nehmen.

Andere Schwachpunkte des ÖPNV: Fast alle Linien gehen durchs Zentrum (wurde hier schon erörtert). Die häufigen Linienführung auf parallelen Einbahnstraßen machen das Liniennetz unübersichtlich, besonders in Kombination damit, dass die Benennung von Haltestellen kein klares Schema hat: Die Haltestelle Bleichstraße und ein Bussteig der Haltestelle Bismarckring liegen trotz gleichem Namen alle an einer Kreuzung; der andere Bussteig mit Namen „Bismarckring“ liegt dagegen zwei Straßen entfernt (in der Dotzheimer Straße).

Die Stadtbahnplanungen stoßen weiter auf harte Kritik, aber ich kann mir derzeit nicht recht vorstellen, welche Alternative es gibt. Ich möchte nicht auf mögliche Zukunftstechnik wie selbstfahrende Elektrofahrzeuge (ein Vorschlag, der hier geäußert wurde) warten. Die Stadtbahn ist ein etabliertes Verkehrsmittel und technisch sofort umsetzbar, ohne dass erst neue Technologie entwickelt werden muss. Und wenn Fachleute immer wieder klarstellen, dass das Bussystem an seiner Kapazitätsgrenze ist, so frage ich mich, auf welcher Wissensbasis Kritiker dass immer noch in Frage stellen.

Um zum Schluss zu kommen: Ich bin sehr unzufrieden mit den Alternativen, die man in Wiesbaden zum PKW hat. Wenn da mittelfristig keine Verbesserung erkennbar ist, kann ich mir nur schwer vorstellen, dauerhaft hier zu leben.

100 prozentige Zustimmung, Sie treffen mit ihren Ausführungen den Nagel auf den Kopf! Gerade im Vergleich mit Großstädten ähnlicher Einwohnerzahl zeigt sich wie unzureichend der ÖPNV bzw. die Verkehrssituation in Wiesbaden aufgrund der fehlenden Straßenbahn, dem schlechten Radwegenetz und dem teilweise überlasteten Bussystem wirklich ist.
Wenn die Citybahn einen positiven Nutzen-Kosten-Faktor aufweist, wovon auszugehen ist (laut ESWE), wird man auch mit einem deutlichen Zuschuss des Bundes rechnen können. Mal davon abgesehen, dass schienengebundene Verkehrsmittel pünktlicher und komfortabler sind und auch meistens eine größere Akzeptanz in der Bevölkerung genießen, erschließt sich mir auch nicht ganz auf welcher Grundlage die Argumente der Citybahn-Gegner beruhen.
Ebenso wäre eine generell bessere Verknüpfung von Mainz und Wiesbaden sehr förderlich für die Region, die auch zu einer Entlastung des täglichen Verkehrschaos führen würde.

In Mainz- Kastel ist es im Alltag notwendig, dass das Auto bewegt werden muss. Das Busliniennetz ist zwar gut ausgebaut und verbindet die Städte Mainz und Wiesbaden sehr gut miteinander- für Einkäufe des täglichen Bedarfs muss leider doch sehr häufig das Auto bewegt werden....täglich.
Mit dem Hellinggebiet, der geplanten Bebauung des ehemaligen Clemensgeländes und der Möglichkeit das Housing Areal zu gestalten, sollten unbedingt neue Ideen zu einem vernünftigen Einzelhandelskonzept entwickelt werden. Dinge des täglichen Bedarfs sollten abgedeckt werden z.B. Drogeriemarkt, Metzger, Hofladen/Gemüse, Obst/Spargel vom Bauern. Dann würde sich Kastel dahin entwickeln, dass man sich umweltfreundlicher fortbewegen könnte- zu Fuß und mit dem Fahrrad.
Im Vorfeld müssten die in der Überzahl liegenden Autohändler ins Gewerbegebiet ziehen und einer Ladenzeile Platz machen, die am Standort Wiesbadener Straße gut erreichbar ist, weil sie die Durchgangsstraße ist- eine viel befahrene Transitstrecke von Wiesbaden nach Mainz.
Durch die mitunter hohen Geschwindigkeiten der passierenden Autos und ihrem Charakter als Durchgangsstraße ist die Wiesbadener Straße sehr gefährlich und gerade im Bereich des neuen, dritten Schulstandortes (Housing) sehr unsicher.
Es gibt keinen direkten Ampelübergang im Bereich der Schule- keine Hinweisschilder auf Schulkinder, keine Zebrastreifen, Blinklichter....Im Bereich der Verkehrssicherheit ist dringend Handlungsbedarf, damit Kinder, so wie es von allen Seiten der Pädagogik und Verkehrserziehung empfohlen wird, zu Fuß zur Schule gehen können.

Wir wünschen uns im Stadtteil Mainz- Kastel einen Nahverkehr mit möglichst wenig Autos.
Am liebsten möchten wir unsere Ziele im Viertel zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichen.
Dennoch ist eine bessere Anbindung von Kastel an die nahegelegenen Autobahnen A66, A 671 nötig.
Durch die Reduktion der B455 im Bereich der Bölckestraße von 2 Spuren auf 1 Spur, kommt es täglich im Berufsverkehr zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Ein 2-spuriger Ausbau der Bölckestraße in jeder Fahrtrichtung würde diese Situation deutlich verbessern.

Nachdem gerade kürzlich wieder ein junger Mensch auf Wiesbadens Straßen zu Tode gefahren wurde, muss dringend über die Verkehrsführung in Wiesbaden nachgedacht werden. Man muss sich vom "Vorrang für den Autoverkehr" verabschieden und den schwächeren den Vorrang geben, den Fußgängern und den Radfahrern. Auch müssen Ampelphasen für die Fußgänger so verlängert werden, dass breite Straßen / Alleen (z.B. vor dem Bahnhof, z.B. Rheinstraße) in einem "Rutsch" überquert werden können. Radfahren und zu Fuß gehen muss attraktiv und gefahrlos sein.

In Zukunft wünschen wir uns günstigere Fortbewegungsmöglichkeiten, d.h. Eswe nicht mehr als Monopol (mehrere Busunternehmen).
Außerdem wünschen wir uns mehrere Fahrradwege und Parkmöglichkeiten, jedoch mlt etwas günstigeren Gebühren.

12FOa6
Schulze-Delitzsch-Schule
Amalia, Dina, Sarah, Juljia & Jacqueline

Wir würden uns freuen, wenn wir bessere Busverbindungen habe. Genauso auch mehr Bahnmöglichkeiten. Das wichtige ist, dass die öffentlichen Verkehrsmittel weniger Ausfälle bzw. Verspätungen haben, damit wir pünktlich zu unserem Ziel gelangen.

Ich könnte mir vorstellen, dass Parken in Zukunft 2030+ ausschließlich in Parkhäusern statftfindet und die Straßen damit autoarm (und dann nur noch PKW mit E-Antrieb) sein werden. Die Preise für das Parken in den Parkhäusern werden dynamisch gestaltet - d.h. an Markttagen und Samstagen, insbesondere an den Adventssamstagen kostet es halt mehr. Das sollte technisch sogar minutengenau gelingen, Fluglinien und Hotel-Portale schaffen das auch, die Preise entsprechend zu steuern. Wenn also viel Verkehr in Richtung Innenstadt unterwegs ist, steigen die Preise z.B. für das Markt-Parkhaus.

Es wäre prima, wenn der designierte Umwelt- und Verkehrsdezernent der Grünen von seinem ersten Tag im Amt an das ganz klare Ziel der Entlastung der Stadt von dem überbordenden Autoverkehr ins Auge fasst und beginnt umzusetzen - bis 2030 kann Wiesbaden dann da sein, wo eine Stadt wie Wien heute schon ist.

Wie wäre es zu Beginn mit einer intensiven Parkraum-Bewirtschaftung, die viele Einnahmen bringt und dem Autofahrer die Freude daran nimmt, mit dem PKW in die Stadt zu fahren?

Im Innenstadt-Bereich, innerhalb des zweiten Ringes, gibt es sehr viele kostenlose bzw. sehr kostengünstige Parkplätze im öffentlichen Raum, d.h. auf den Straßen und Plätzen. Das ist ein Teil des Problems: weil das Parken nichts oder sehr wenig kostet, wird viel herum gekurvt, um so nah wie möglich an das anvisierte Ziel heranzukommen.

Was kann man tun?
Kurz zusammengefasst: keine kostenlosen Stellflächen für PKWs mehr und strenge Kontrollen.

Etwas weiter ausgeführt:
Grundsätzlich werden alle Parkplätze bewirtschaftet.
In einem ersten Schritt müssen die Parkplätze ausgewiesen (markiert) und einer (Kosten-)Kategorie zugeordnet werden.
[Behinderten-Parkplätze bleiben außen vor, die müssen in ausreichender Menge im öffentlichen Raum vorhanden sein, um mobilitätseingeschränkten Personen den Zugang zur Stadt zu ermöglichen.]
Im Innenstadt-Bereich [1. Ring, Emser Straße, Schwalbacher Straße, Röderstraße, Taunusstraße, Wilhelmstraße, Friederich-Ebert-Allee, 1. Ring] werden ausschließlich Ladezonen und Kurzzeitparkplätze im öffentlichen Raum ausgewiesen. Diese werden streng kontrolliert, um eine missbräuchliche Nutzung zu verhindern.
Ladezone: Plätze dürfen ausschließlich zum Be- und Entladen zu bestimmten Zeiten genutzt werden.
Kurzzeitparker: Plätze sind kostenpflichtig, bis zu einer halben Stunde darf hier geparkt werden.

Parken kann man darüber hinaus ausschließlich in den Parkhäusern. Parken insgesamt wird teurer. Hier muss die Stadt entweder über eine eigene Gesellschaft die Parkhäuser betreiben oder mit den Betreibern ein gemeinsames Konzept zur Preisgestaltung entwickeln. Die mangelnden Möglichkeiten für Anwohner, kostenlos auf der Straße parken zu können, bedürfen ebenfalls eines Lösungsansatzes in Kooperation mit den Parkhaus-Betreibern (Dauervermietung). Inwiefern die Einnahmen zumindest in Teilen der Stadt zufließen können, ist zu prüfen.

Im Bereich bis zum 2. Ring herrscht ebenfalls durchgehend hoher Parkdruck.
Hier werden alle offiziellen Stellplätze markiert und ebenfalls kategorisiert. Hier ist denkbar, eine Kombination aus Bewohner- und kostenpflichtigen Besucher-Parkplätzen zu errichten.

Die Bewohner zahlen für den Bewohnerparkausweis einen wesentlich höheren Preis als die derzeitige Verwaltungsgebühr von 26 Euro für 2 Jahre. Hierbei muss geprüft werden, wie viele Bewohnerparkausweise ausgegeben werden. Ggf. ist eine Beschränkung auf die Anzahl der legalen Parkplätze möglich.

In einigen Innenstadt-Bereichen sollte man das Thema Quartiersgaragen noch einmal beleuchten. 2006 wollte man schon am Gutenbergplatz und am Elsässer Platz bauen – dies scheiterte auch daran, dass die Bewohner nicht bereit waren, einen realistischen Preis zu zahlen. Wenn es keinen kostenlosen Parkraum mehr im Innenstadtbereich gibt, steigt die Bereitschaft, 100 Euro pro Monat zu nehmen, bestimmt.

Ziel ist, die Anzahl der Autos in der Innenstadt wesentlich zu reduzieren durch eine durchdachte Parkraumbewirtschaftung. Die Einnahmen fließen zu einem großen Teil in die Förderung des ÖPNV und des Radwegeausbaus.

Als Vorbild sei Wien genannt. Die erwirtschafteten Einnahmen für das Parken liegen mit Parkeinnahmen pro Kopf liegen sechsmal so hoch wie in Wiesbaden.
Dort werden die Park-Einnahmen in den ÖPNV investiert, was zur Folge hat, dass die Stadt Wien ein Jahresticket für 365 Euro - 1 Euro pro Tag! - anbieten kann. Der Wiener empfindet mehr als 5 min Warten auf die nächste Tram / den nächsten Bus als Zumutung. Bei einem solch guten Angebot an Taktung und zu einem attraktiven Preis fährt nahezu jede/r mit ÖPNV.
Wien ist sechsmal so groß wie Wiesbaden (1,8 Mio Einwohner), hat aber das 17-fache an Nutzern im öffentlichen Nahverkehr.

Ein solches Konzept umzusetzen, erfordert Mut und befördert viel Gegenwind. Da wird dann von den Arbeitnehmern gesprochen, die auf das Auto angewiesen sind, um zu ihrem Job (im Schichtbetrieb etwa) zu kommen und nun wesentlich höhere Kosten tragen müssten. Nun, wer sich ein Auto leisten kann, muss sich auch den Parkplatz dazu leisten können. Und um ehrlich zu sein: wenn man sich im Rheingau- und Dichterviertel sowie im Westend die dort abgestellten Autos anschaut, sind die Autos mehrheitlich mindestens eine Nummer zu groß für die Innenstadt. Wer sich das leisten kann, kann auch Parkplatzgebühren zahlen.

Die Anzahl der Pendler nach Frankfurt wächst aus meiner Sicht jährlich - nach etlichen Jahren Pendeln mit dem Zug denke ich das beurteilen zu können: in den Stoßzeiten zwischen 06:30 und 08:30 Uhr morgens sind in den Regionalzügen (Stadtexpress VIAS) für die last-minute am Bahnsteig Eintreffenden kaum noch Sitzplätze verfügbar.
Wer dann die ganze Strecke bis FFM stehen muss, ist bedient - so fängt kein Arbeitstag / Studientag gut an.
Hier muss dringend was passieren, um die Kapazitäten auszuweiten und den Pendlern eine bequeme Möglichkeit des Transports zu bieten.
Grundsätzlich wäre 1 x in der Stunde ein echter Stadtexpress ohne Halt in MZ-Kastel und Höchst denkbar.

Auf der Strecke muss außerdem der Güterverkehr auf die Nachtstunden beschränkt werden, der Personentransport muss Vorrang haben.

Für Pendler aus den Vororten und Taunusstein / Schlangenbad / Bad Schwalbach wäre eine kürzere Taktung der Regionalbusse wünschenswert. Es kann nicht sein, dass man von München nach Frankfurt 3,5 Stunden braucht und dann mit Wartezeiten und Fahrt für die letzten 15 km ab Wiesbaden 1,5 Stunden.

Leute, das kann ja wohl nicht wahr sein! Die ganze Stadt voller Autos, fahrend wie geparkt! Aber einige Bürger sorgen sich ums Stadtbild wegen ein paar Leitungen für die Citybahn. Wiesbaden wird vom Autoverkehr dominiert. Radfahrer und Fussgänger scheinen Bürger zweiter Klasse zu sein. Autofahrer verpesten unsere Luft. Wiesbadens Stickoxidwerte liegen deutlich über den Grenzwerten. Das gefährdet unsere Gesundheit und teilweise sogar unser Leben. Lasst uns die Stadt den Bürgerinnen und Bürgern zurückgeben! In
Wiesbadens Innenstadt sind die meissten Orte zu Fuß gut erreichbar. Wir haben sogar einen sehr gute Beschilderung dafür mit Angabe der Wegzeiten. Mindestens die Hälfte der Wiesbadener sind mit dem Rad in 15 Minuten in der Innenstadt. Der Rest meisst heute schon ebenso schnell mit dem Bus. Wozu dann das Auto nutzen?
Damit man sicher mit dem Rad in die Stadt und auch in die Umgebung kommt, braucht es allerdings ein gutes Radnetz. Das müssen keine Radwege sein. Vieles Verbindugen klappen sehr gut über die Nebenstrassen. Macht aber vor allem die Kreuzungen für Radfahrer und auch Fußgänger sicherer. Mit eigenen Ampelphasen und deutlichen Markierungen. Vor allem fehlt hier im Gegensatz zu den Fussgängern eine durchgängige Ausschilderung der Fahrradrouten.
Für den ÖPNV sollte es eine Flatrate geben, z.B 1 € pro Tag. Gerne für Schüler und sozial Bedürftige kostenlos. Studenten haben ja schon ein Semesterticket. Beamte kriegen ab 2018 ein Jobticket. Nutzt das Geld zum Ausbau des ÖPNV. Schaut Euch z.B. in Frankreich an, wie attraktive City/Strassenbahnen aussehen. Das klappt auch in kleinen und engen Städten, z.B Besançon. Diese müssen gut mit der Bahn und dem Umland wie Mainz und dem Taunus verknüpft sein. Entweder durch direkte Verbindung z.B nach Mainz oder P&R Parkplätze z.B für Anschlüsse aus dem Taunus.
Macht in der Innenstadt zudem mehr Strassen für die Autos zu und gebt sie den Bürgern zurück für Cafés, Restaurants oder einfach zum Spielen für Kinder und als sichere Wege für Fussgänger und ggf. Radfahrer. Keine Autobahnzubringer durch Wohngebiete, wie z.B. Wörthstrasse bzw. Untere Schiersteiner Str mit zudem 3 naheliegenden Schulen wo der Schulweg gerade mal mit Zebrastreifen gesichert ist.
Weitet das Carsharing Angebot aus und macht es noch attraktiver durch Parkplätze und Freischaltung der Nutzung über das ÖPNV Ticket. Dieses sollte auch für Leihräder genutzt werden können.
Wenn in Zukunft mehr Grundlast des ÖPNV durch die Citybahn abgedeckt wird, sollten Busse mehr Querverbindungen herstellen, um Nachbarstadtteile besser miteinander zu verbinden.
Die Bahn sollte mehr Verbindungen nach Wi anbieten, die auch Rheinland-Pfalz besser mit Wiesbaden verknüpfen. Das vermindert den Autoverkehr über die Rheinbrücken.
Ich hoffe, dass ich einige dieser Verbesserungen noch erleben darf! Insgesamt geht es in Wiesbaden zu langsam voran! Gebt Gas für ein lebenswertes und attraktives Wesbaden!

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