Vorheriger Vorschlag

Was brauchen wir, damit Arbeiten in Wiesbaden attraktiv ist und bleibt?

Wiesbaden soll auch in Zukunft ein attraktiver Arbeitsstandort bleiben – für Arbeitnehmer und Arbeitgeber.

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Auf welche Weise möchten wir uns in Zukunft fortbewegen?

Autos auf der Straße

Verkehr und Mobilität werden auch in Zukunft eine große Rolle spielen. Im bisherigen Entwurf der Qualitätsziele für die Stadtentwicklung wurde „Nachhaltige Mobilität“ bereits als ein Leitziel definiert (Bericht lesen). Was ist Ihnen wichtig, wenn Sie an Verkehr und Mobilität in Wiesbaden im Jahr 2030 und darüber hinaus denken? Was sollte unbedingt berücksichtigt werden?

Kommentare

Wie man täglich an der Situation auf den Autobahnen in und um Wiesbaden und Frankfurt sehen kann, hat der Verkehr in der Region trotz dreispurigem Ausbaus, Nutzung der Standsteifen und Verkehrsregelungsanlagen in den letzten 25 Jahren deutlich zugenommen und zeigt, dass, meist aus beruflichen Gründen, die Mobilität von den Menschen zugenommen hat und seitens der Unternehmen auch gefordert wird. So schön es wäre, wenn heute man in der Nähe seines Arbeitsortes ein jeweils genehmes Wohnumfeld finden würde (und Geschmäcker sind eben verschieden) oder Homeoffice zum Massenphänomenen wird, so unrealistisch erscheint es mir, dass sich dies in Zeiten von immer höherer Erwartung an Flexibilität und nicht-linearer Erwerbsbiographien in der Praxis umsetzten lässt. Die meisten Arbeitgeber wollen eben doch lieber die "persönliche Kontrolle" über ihre Mitarbeiter haben oder es ist gar nicht möglich (z.B. im Produktionsbereich). Deshalb muss ich mich schon fragen warum ein Ausbau im RMV auf diesen Verbindungen nicht festzustellen ist. Die Regional-Expresse und S-Bahnen sind genauso langsam wie 1995. Die Busverbindungen führen fast immer zentral in die Innenstadt, wer "seitlich" am Zentrum vorbei will fährt dementsprechend Umwege und steigt entsprechend auf das Auto um. Wenn hier also in Zukunft eine nachhaltigere Mobilität gewünscht ist, stellt sich schon die Frage, ob man glaubt die Bürger freiwillig auf den ÖNV umlenken zu können, wenn die Fahrzeiten für 20km locker über einer Stunde liegen (Bus zum Bahnhof, Umsteigezeit, Fahrzeit S-Bahn, Verspätung, Umsteigezeit,......) oder außer der Diskussion um Fahrverbote keine Konzepte zum ÖNV in der Öffentlichkeit diskutiert werden. Wo konkret will man denn wirklich besser werden ???

Die Busse sind selbst oft ein Verkehrshindernis, da sie im Vgl. zum vorhandenen Verkehrsraum an engen Kreuzungen (z.B. Taunustr./Geisberg, innerhalb der 30 Zone Auringens) viel zu groß geworden sind bzw. kleinere Hindernisse wie unsauber eingeparkte Autos, am Wegrand stehende Mülltonnen sofort zum Problem werden. Jetzt kann man natürlich argumentieren, dass die alles ein Problem der "rücksichtslosen" Anwohner wäre, aber die Realität ist eben nicht so perfekt wie auf dem Papier. Wäre es möglich kleinere Fahrzeuge öfter einzusetzten? Auch wenn das teurer ist, hätte es doch den Vorteil mehr Fahrten flexibel an die Kundenbedürfnisse (Stoßzeiten mit mehr Taktung, Überspringen von Haltenstellen im Sinne von Dirketangeboten aus den Vororten in den Innenstadt) anzupassen. Und die Fahrer hätten sicherlich auch deutlich weniger zu fluchen ;-)

Sie haben völlig Recht. Könnte mir bitte jemand erklären warum es keine schnelle Anbindung von Wiesbaden an Frankfurt gibt? Der Regional-Express hält in Mainz-Kastel, Höchst und dann erst in Frankfurt HBF und braucht 33min hierfür. Benutzt man Bus in Wiesbaden und UBahn in Frankfurt ist die Wegstrecke 1 Stunde für <30km. Kein Wunder dass die Autobahnen immer voller werden. Auch hat der Regional Express oft Verspätung und ist nur mit wenigen Plätzen ausgestattet. Zudem kostet die einzelne Fahrt nach Frankfurt über 8 euro!! Diese Verbindung bzw Anbindung hat sich seit 20 Jahre nicht geändert und ist eine Frechheit. Zumal Frankfurt aus allen Nähten platzt. Hier sollte Frankfurt "entlastet" werden und Wiesbaden an Anziehungkraft gewinnen. Zumal die größten Firmen der Stadt Wiesbadens bereits abgehauen sind: Linde, KION, CSC, Henkel. Linde hat es nach München gezogen und der größte Witz: CSC und Henkel verlassen Wiesbaden und bauen ihre Präsenz in Frankfurt aus!! :-D (***An dieser Stelle wurde ein Satz aufgrund eines Dialogregelverstoßes von der Moderation entfernt***)

Moderationskommentar

Sehr geehrter Teilnehmer,

bitte beachten Sie beim Verfassen Ihrer Kommentare die Dialogregeln.
https://www.wiesbaden2030.de/regeln
Persönliche Anschuldigungen die zur Diffamierung einzelner Personen, auch politischer Vertreter, führen können sind nicht erlaubt und stehen einem konstruktiven Dialog im Wege.

Mit feundlichen Grüßen,
Sabine Jöns (Moderation)

1. Die Realisierung des Konzepts Citybahn ist für Wiesbaden mehr als überfällig. Um einen Mehrwert für die Nutzer und somit eine erhebliche Reduzierung des Individualverkehrs darstellen zu können, muss dieses Konzept in enger Abstimmung mit den Nachbarstädten / -kreisen durchgeführt werden.

So sollte meiner Meinung nach direkt bei der Planung der ersten Bahn ein Anschluss an die Mainzer Stadtbahn mit aufgenommen werden. Auch sollten gerade die Pendlergemeinden aus dem Rheingau und dem Taunus mit einbezogen werden. Bei einer gut durchdachten Streckenplanung würden viele sicherlich viele Pendler aus Kosten & Zeitgründen auf die Bahn umsteigen.

Wie eine gute Mischung zwischen S-Bahn und City-/Straßenbahn und somit der Anbindung des Umlandes an die Stadt funktionieren kann zeigt die Stadt Karlsruhe & Umland. Ohne Umsteigen fährt die S-Bahn auf Straßenbahngleisen im Stadtverkehr weiter. So werden Umstiege unnötig bzw. werden erheblich reduziert. Der Bahnhof als zentrales Einfallstor in die Stadt kann somit entlastet werden.

2. Radwege sind immer noch Mangelware in Wiesbaden. Das Streckennetz ist mehr als lückenhaft. Wiesbaden ist zwar in Teilen sehr bergig und daher für den Fahrradverkehr derzeit nur begrenzt attraktiv, dieser Nachteil wird sich jedoch mit der Weiterverbreitung von Elektrofahrrädern erheblich reduziert. Gerade die verkehrsreichen Straßen bieten keinen Platz für diese umweltfreundlichen Verkehrsteilnehmer. So könnten gerade Busspuren in der Innenstadt erweitert werden bzw. zu Vorrangstraßen für Fahrräder erklärt werden, auf denen auch Busse fahren dürften.

Sollte die Stadtbahn nicht an den Rheingau-Taunus-Kreis und damit an Taunusstein angeschlossen werden und sollte zudem die Fahrt von Wiebaden Hbf nach Mainz Hbf mehr als 30 Minuten dauern hat sie sowieso ihren Zweck nicht erfüllt. Die Straßen können nur entlastet werden wenn die umliegende Kreise und Städte einen Zugang zu einem vernünftigen öffentilchen Verkehrsnetz haben. Ich spreche hier zum Beispiel von der Bundesstraße B 54. Von hier kommt immer mehr Verkehr nach Wiesbaden. Die Straßenbahn wäre eine gute alternative aber auch nur wenn sie nicht länger als 30min für diese Strecke braucht und auch bezahlbar ist! Es muss ein Ganzheitliches Konzept sein: Straßenbahn ja aber nur unter gewissen Voraussetzungen: Anbindung von Taunusstein und Schwalbach. Schnelle Fahrten nach Mainz ermöglichen. Sollte die Stadtbahn stunden benötigen kann ich auch die SBahn benutzen. Ganzheitliches Denken war allerdings nie die Stärke von Wiesbaden. (***An dieser Stelle wurde ein Satz aufgrund eines Dialogregelverstoßes von der Moderation entfernt***)
Fahrradwege? Ein Witz in Wiesbaden. Nicht wegen weil bergig (sehe keine Berge in Wiesbaden) sondern weil fehlender politischer Wille. (***An dieser Stelle wurde ein Satz aufgrund eines Dialogregelverstoßes von der Moderation entfernt***)
Und schon haben wir hier blühende Landschaften....vorher leider nicht.

Moderationskommentar

Sehr geehrter Teilnehmer,

bitte achten Sie beim Verfassen Ihrer Kommentare auf die Dialogregeln.
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Persönliche Mutmaßungen und Anschuldigungen die zur Diffamierung einzelner Personen oder Personengruppen - auch politischer Vertreter - führen können sind nicht erlaubt und stehen einem konstruktiven Dialog im Wege.

Mit freundlichen Grüßen,
Sabine Jöns (Moderation)

So wie die bisher in Wikipedia abgebildete Streckenführung mit zig Haltestellen aussieht, wird das wieder nur die nächste Bummelbahn auf Staatskosten. Wieso muss wieder eine eigene Trasse mit allen Sonderlocken gebaut werden, anstatt Oberleitungsbusse über die aktuell vorhandene Infrastruktur zu schicken?

Wiesbaden sollte offensiv die Unterwerfung gegenüber dem Autoverkehr beenden und die Menschen wieder in den Mittelpunkt seiner Überlegungen und Prioritäten stellen. Die heutige Fehleinstellung wird in vielen Punkten deutlich, die auch schon in einigen Kommentaren beschrieben wurden.

- Radfahrer werden auf den Straßen bestenfalls geduldet, meistens nicht mal das.
- Ampelschaltungen sind ausschließlich für den Autoverkehr optimiert. Nicht nur auf dem Ring, auch andere wie z. B. die Schiersteiner Straße ist für Fußgänger (z. B. an der Waldstraße=Grundschulweg) nicht in einem Zug zu überqueren. Die Fußgänger stehen grundsätzlich auf einer ca. 60 cm breiten Insel, an der die in Richtung Autobahn beschleunigenden Fahrzeuge mit 60+ Km/h vorbei rasen.
- Falschparker auf Geh- oder Radwegen, in zweiter Reihe oder auf Busspuren haben nur im Ausnahmefall Sanktionen durch das Ordnungsamt zu befürchten.
- Keine Fahrverbote auch bei deutlicher Überschreitung der Feinstaubwerte und trotz der Rechtsauffassung des Bundes, dass dies im Ermessen und der Verantwortung der Kommunen läge.
- Radwege werden nicht oder zuletzt vom Schnee geräumt, Fahrradstraßen enden im Nichts

Menschenfreundliche Städte machen längst vor, wie es geht (Beispiele gibt es genug, Kopenhagen, Amsterdam, etc.).
- Vorrang von Rad- und Fußgängern und deren Infrastruktur gegenüber dem Autoverkehr
- Vorrangschaltung von Ampeln für Rad- und Fußverkehr.
- Fahrverbote bei Feinstaubalarm, Ausweitung der Umweltzonen
- Elektro-Busse, -Lieferverkehr und Stadtbahn
- Elektro-Taxen dürfen sich am Standplatz vorne einreihen
- Fördermöglichkeiten von Elektromobilität, wie Lasten-eBikes
- deutliche Verteuerung von Parkverstößen, umfassendere Kontrollen
- Radschnellwege
- Weitere Maßnahmen zur Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs
- etc.

Alles längst bekannt aber in Wiesbaden bisher nicht dran zu denken. Hier geht der Autoverkehr vor, obwohl dieser das Hauptproblem jeder modernen Großstadt darstellt.

Gruß
mt

Da gibt es nichts hinzuzufügen.

Als Fußgängerin wünsche ich mir auf den Gehwegen Platz genug und Ampelschaltungen, die mich nicht zwingen auf einer Insel in Mitte des Verkehrs auszuharren, bis ich den Rest der Straße überqueren kann. Dass es genügend abgesenkte Bordsteine an den Ecken gibt, damit ich den Kinderwagen oder den Rollstuhl vom Bordstein und zurück ohne Mühe manövrieren kann. Dass ich mit dem Bus, Regionalbahn oder Citybahn weiterhin gut und sicher von A nach B transportiert werde.
Als Radlerin wünsche ich mir ein Radwegenetz mit einer durchgehenden Vernetzung nicht durchgehenden Löchern. Ich wünsche mir weiterhin Einbahnstraßen, in denen ich gegen den Verkehr fahren darf. Ich wünsche mir mehr (und vor allem auch) überdachte Radabstellanlagen und vor allem auch an einem meiner Lieblingsplätze, der Mediathek.
Als Autofahrerin wünsche ich mir mehr Gehwege mit abgesenkten Bordsteinen für die Rollifahrer und ihre Begleiter, Radwege, die den Radlern ein sicheres Fortkommen gewährleisten und mir ersparen, Gefahr zu laufen, jemanden wegen der unübersichtlichen Situation zu verletzen.
Alles in allem wünsche ich mir, dass die Stadt die Expertise, die durch das Verkehrskonzept des Verkehsplaners Blase bereits vorliegt, nutzt ebenso wie die Expertise, die durch den neu entstandenen Fachbereich Mobilitätsmanagement an der Hochschule Rhein-Main gegeben ist.

pflichte ich bei. sehr schön geschrieben und auf den punkt gebracht!

Meiner Meinung müssten die ESWE und die MVP zu einer Firma zusammengelegt werden. Dadurch könnte der Bus- und Straßenbahnverkehr besser organisiert werden (Linien, Fahrpläne). Da sich das Rhein - Main - Gebiet mit Wiesbaden und Mainz zur einer Metropolregion entwickelt hat, ist es nicht mehr zeitgemäß, wenn beide Städte ihren eigenen Brei kochen (Bierdeckeldenken). Die grenze zwischen Hessen und Rheinland Pfalz sollte da kein Hindernis sein.

Das Gebiet Mainz/ Wiesbaden ist auch aus meiner Sicht als Einheit zu sehen. Das bietet viele Vorteile für den Nutzer, angefangen bei den Fahrradleihsystemen über die ÖPNV Apps, mit der man sich in Mainz z.B. ganz komfortabel in Echtzeit die nächst gelegenen Haltestellen mit den nächsten Abfahrtszeiten anzeigen lassen kann. Die Citybahn spielt hierbei auch eine wichtige Rolle.

Zur Verbesserung des ÖPNV sollte die Aartalbahn wieder reaktiviert werden. Die Bahn kann durch ihre größere Kapazität die Straßen deutlich entlasten. An Wochenende und Feiertage kann ein Museumsbetrieb durch die NTB erfolgen. Ein Umstellen der Spurweite auf die City-, Straßenbahn (wie vor kurzem vom Landrat des Rheingau - Taunus Kreises vorgeschlagen) wäre zu teuer und nicht sinnvoll.

Um Pendler aus den Raum Mannheim, Worms Oppenheim oder von Raum Bingen eine bessere Verbindung nach Wiesbaden und Umgebung zu bieten, sollten die Regionalzüge von Mannheim und Bingen nach Wiesbaden angeboten werden. Dadurch könnte der Autoverkehr entlastet werden.

Also eine Eisenbahnbrücke, die einen Verkehr direkt von Wiesbaden-Biebrich-Schierstein-Walluf-Ingelheim- Bingen erlaubt.
Mal sehen, wie lange die Planung dauert, und dann die Umsetzung.

Die vorhandene Eisenbahnbrücke reicht. Man müsste nur eine Umsteigemöglichkeit Mainz - Schott schaffen, wie es auch schon mal angedacht war

Zur Verbesserung der Verkehrssituation in der Innenstadt haben wir folgende Vorschläge:

1. Radwege
Das Radwegenetz in Wiesbaden ist leider fast nicht vorhanden. Dazu gehören auch abgesenkte Bordsteine um zügig voranzukommen. Vorhandene Radwege sollten nicht als Ersatzparkplätze missbraucht werden (Schwalbacherstraße). Hier wünschen wir uns ein konsequenteres Vorgehen der Stadtpolizei.

2. Ampelschaltungen
Die Ampelschaltungen sind klassisch auf Autofahrer abgestellt. Als Fußgänger ist es nicht möglich den Ring in einer Ampelschaltung zu überqueren. Durch konsequente Ausrichtung auf den nicht motorisierten Verkehr lässt sich die Attraktivität anderer Fortbewegungsmittel steigern.

3. Parken in zweiter Reihe
Zuparken vor Hofeinfahrten und in zweiter Reihe wird nicht konsequent geahndet. Der Verkehr staut sich deswegen teilweise enorm, gleichzeitig ist das Hupkonzert zu ertragen.

4. Tempo 30
In Straßen wie der Moritzstraße oder der Oranienstraße sollte das Tempolimit reduziert werden. Zu den Stoßzeiten kann bereits heute das Tempolimit nicht ausgenutzt werden. Dies geschieht meist nur Nachts (dann gerne im ersten Gang).

5. Preise des öffentlichen Nahverkehrs
Die Preise des öffentlichen Nahverkehrs sind im Vergleich zu anderen Städten wie München sehr hoch, obwohl weniger Leistung angeboten wird (Nur Bus statt U- S-Bahn, Tram und Bus)

6. Ausweitung der Busspuren
Die Busspuren erweisen sich als gutes Instrument um mit dem Bus am Stau der Autos vorbeizukommen. Diese sollten deutlich erweitert werden. Ein Vorschlag der sicherlich zu vielen Diskussionen führen könnte, ist eine Busspur zwischen Berlinerstraße und dem Hauptbahnhof einzuführen.

7. Ausweitung der öffentlichen Verkehrsmittel
Die Einführung einer Stadtbahn für Wiesbaden würde den öffentlichen Nahverkehr sicherlich attraktiver gestalten.

Gute Argumente. Vor allen die Vernachlässigung der Fußgängerschaltungen sowie die Preise der öffentlichen Verkehrsmittel schrecken ab. Wenn ich mehr als 3 Stationen mit dem Bus in der Innenstadt fahre, dann zahle ich genausoviel, als wenn ich von Breckenheim in die hinterste Ecke von Mainz fahren würde. Hier fehlt mir das Verhältnis.

Noch unverhältnismäßiger ist es bei Überschreiten der Stadtgrenze (von einigen Ausnahmen abgesehen): Von Taunusstein nach Wiesbaden-Innenstadt ist es teurer als z.B. von Mainz-Lerchenberg. Der neue streckenabhängige RMV-Tarif, der gerade getestet wird, soll dieses Problem entschärfen. Die Preisbeispiele, die in der Zeitung zu finden waren, waren aber eher abschreckend: Stadtübergreifende Fahrten etwas, aber nicht viel günstiger, stadtinterne Fahrten oft teurer als der aktuelle Tarif.

Vielleicht wäre eine steuernde Preispolitik möglich? Also günstige Tarife für Strecken, wo bisher viel Autoverkehr ist, um neue Busnutzer zu gewinnen?

Leider sind viele Fußgängerampeln so geschaltet, dass man als Gehbehinderter nicht über die Straße kommt.

Alle Gehwege in der Innenstadt sind vollgeparkt, wenn sie nicht durch Poller geschützt sind. Jede Kreuzungsecke wird zugeparkt. Es ist als Gehbehinderte oder mit Kinderwagen wirklich sehr schwierig da durchzukommen. Zu zweit nebeneinander zu laufen ist oft unmöglich. Ich will eine Stadt für Menschen, nicht für Autos.

Nicht nur in der Innenstadt, sondern auch in den Vororten sind Gehwege zugeparkt, da die Anwohner nicht wissen wo Sie Ihr Auto hinstellen sollen. Viele Straßen wurden geplant und gebaut, wo noch nicht so viele Autos gab.

"weil die Anwohner nicht wissen, wo sie ihr Auto abstellen sollen."
Eins der Grundprobleme - nicht nur in Wiesbaden - scheint zu sein, dass Autofahrer davon ausgehen, dass der öffentliche Raum kostenlos und ohne Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer dem Auto zusteht. Es gibt kein Recht auf einen kostenlosen Parkplatz und schon gar nicht vor der Haustür! Das kommt ja noch erschwerend hinzu: wenige hundert Meter weiter weg sind legale Parkplätze zu finden - aber da müsste man sich ja bewegen.
Die kostenlose und rücksichtslose Nutzung des öffentlichen Raums ist ein Teil des Problems: würden Autofahrer einen marktkonformen Preis für das Parken - orientiert an den Parkhäusern wären das 90-110 Euro p.M. in der Innenstadt - zahlen müssen, würde sich der ein der andere überlegen, ob er wirklich ein Auto braucht. Wäre schön, wenn Wiesbaden hier eine Vorreiterrolle in Deutschland einnehmen würde und somit zu einer noch lebenswerteren Stadt werden würde: im Zusammenspiel mit einem attraktiven öffentlichen Nahverkehr zu günstigen Preisen, einem besseren Radwegenetz und mehr Platz für Fußgänger. Andere europäische Städte machen uns das vor: Amsterdam, Wien, Groningen, Kopenhagen, Malmö.

Das meine ich auch! Wer ein Auto hat, sollte auch den Stellplatz dafür zahlen. (Ich habe auch ein Auto.) Der öffentliche Raum sollte nicht für ruhenden Verkehr verschwendet werden! Mal ganz abgesehen davon, dass dadurch auch direkte Gefahrensituationen entstehen. Wenn z.B. die abgesenkten Bordsteine, die man als Rollstuhlfahrer oder mit Kinderwagen nutzen müsste zugeparkt sind, überquert man die Straße an oft daneben an sehr gefährlichen Stellen, die schlecht einsehbar sind. Kinder haben gar keine Chance, sicher und mit Blick auf evtl. heranfahrende Autos eigenständig die Straße zu überqueren. Eine eigenverantwortliche Verkehrserziehung ist so gar nicht möglich.

Wiesbaden verfügt bereits über ein ausreichendes Verkehrssystem - ich habe keineswegs den Eindruck , daß unsere Buskapazitäten nicht ausreichend sind - wir brauchen absolut keine Stadtbahn!!!!!!!!! - der Nutzen steht in keinem Verhältnis zu dem damit verbundenen Aufwand in finanzieller Hinsicht sowie in Bezug auf die Belastung der damit verbundenen Bauarbeiten.Es gäbe so viele Dinge die in Angriff genommen werden müssten und für die die finanziellen Mittel - zumindest angeblich - nicht ausreichen - das kann es nicht sein. Wenn sich die Baustellenverhältnisse auf der Wiesbaden - Mainzer Autobahnbrücke alsbald wieder ändern wird auch da durch den zunehmenden Busverkehr wieder eine Entspannung eintreten - das ist völlig ausreichend.

Liebe Christine 2960,

vielen Dank für Ihren Beitrag. Im Sinne der Dialogregeln möchten wir Sie bitten, zukünftig auf die Verwendung vielfacher Ausrufezeichen zu verzichten, da diese oft einen "wütenden" Eindruck erzeugen. Vertrauen Sie vielmehr der Kraft Ihrer Argumente, um eine sachliche und konstruktive Diskussion zu ermöglichen. Vielen Dank.

Beste Grüße,
Jonas Röder (Moderation)

klemmt da evtl. eine Taste? Und wenn Sie keine Stadtbahn brauchen, was bringt Sie dann dazu, das für alle bewerten und beurteilen zu können?

Moderationskommentar

Lieber Herr Dahlen,

beachten Sie bitte bei Diskussionen die Dialogregeln. Persönliche Anschuldigungen und/oder Mutmassungen stehen einer konstruktiven Diskussion im Weg. Vielen Dank.

Beste Grüße,
Omid Nowzamani (Moderation)

Leider ist der Busverkehr in Wiesbaden und den anliegenden Kreisen nicht ausreichend. Ich fahr oft größere Strecken (auch Regional) und habe insbesondere nach 18:00 Uhr, Samstags und Sonntags lange Wartezeiten beim Umsteigen, oder zur Hauptverkehrszeit werden auf gut ausgelastete Strecken nur kleine Busse statt Gelenkbusse eingesetzt. Habe deswegen auch schon öfters ein Bus fahren lassen, der zu voll war. Eine Stadtbahn kann, da sie mehr Fahrgäste aufnehmen kann, da durchaus helfen (Bestes Beispiel die Mainzelbahn mit der ich in der Woche mehrmals fahre).

LIebe Christine, ich bin genau Ihrer Meinung!
Ich bin der Meinung wenn die Stadtbahn Busverbindungen ersetzen soll, muß die Entfernung zwischen den einzelnen Haltestellen größer sein als bei den heutigen Busverbindungen. Das bedeutet also man hat längere Fußwege um eine Haltestelle zu erreichen. Daher frage ich mich, wie eine Stadtbahn die Reisezeit ( bestehend aus Fußweg und Bahnfahrt) verkürzen kann. Sollte der Abstand zwischen den Haltestellen in ähnlicher Entfernung wie Bushaltestellen liegen, würde das im Umkehrschluss bedeuten die Bahn bummelt wie der Bus. Außerdem hat Wiesbaden sehr enge Straßen und meines Erachtens wird der Konkurenzkampf noch größer werden wenn neben dem Autoverkehr, dem gewünschten vermehrten Radwegen die Stadtbahn mit ihren Haltestellen Platz verbraucht. Ich möchte ganz deutlich sagen, dass ich Straßenbahnen grundsätzlich für eine gute Sache halte. Ich bin in Bremen mit einem großen Straßenbahnnetz aufgewachsen. Im Interesse der Umwelt wäre ich für den Einsatz von Elektrobussen, das spart Schadstoffausstoss und die Bequemlichkeit des dichten Bushaltestellennetzes bliebe erhalten.

Ich wünsche mir eine entschleunigte fahrradfreundliche (Kur-)Stadt mit sauberer Luft. Hierfür brauchen wir mehr Raum fürs Rad. Das heißt zum Beispiel mehr, breite und sichere Radwege. Vor allem die Fahrradsituation von der Bahnhofstraße kommend zum Hauptbahnhof ist unbefriedigend. Ebenso der Radverkehr am Brückenkopf in Kastel. Außerdem wünsche ich mir mehr Fahrradabstellplätze (zum Beispiel auch vor dem Umweltladen).

Wenn man in Richtung 2030 schaut, dann werden immer mehr ältere Leute ein E-Bike haben, damit sie die Wiesbadener Hügel rauf kommen. Hierfür (...und natürlich auch für alle anderen Fahrradfahrer) müssen dringend die Fahrradwege verbessert (bzw. erstmal angelegt) werden.

Hassan komm 1 gg 1

Moderationskommentar

Hallo Mamadu,

vielen Dank für Ihren Beitrag. Beachten Sie bitte jedoch die Dialogregeln. Es fehlt bei Ihrem Beitrag der Themenbezug. Dieser Online-Dialog sollen Ihnen einen konstruktiven Dialog über das integrierte Stadtentwicklungskonzept der Stadt Wiesbaden ermöglichen.

Beste Grüße,
Omid Nowzamani (Moderation)

Konsequenter Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs. Vorrang von Fussgängern und Fahrradfahrern gegenüber dem ruhenden Autoverkehr: Falschparken konsequent ahnden. Radwege und Fußgängerzonen verbessern. Saubere Luft für alle.

Das Verkehrsnetz im ÖPNV soll weiter ausgebaut werden damit man die Ortsteile der östlichen Vororte schneller und direkter ohne Umwege von Bierstadt aus erreichen kann.

Wenn ich an 2030 denke, sollte Wiesbaden bis dahin sein Verkehrsnetz radikal umstellen, die Blechlawinen, die täglich durch die Stadt sich schieben müssen ausgeschlossen werden. Deshalb würde ich 2 Vorschläge machen. 1. Ausweitung der Fußgängerzone einschließlich Rheinstraße, Schwalbacherstraße, Wilhelmstraße. 2. Nur noch Elektroautos und öffentlicher Nahverkehr ab 2. Ring Richtung Innenstadt. Dadurch könnte man die Radwege in der Form ausbauen, daß es nicht lebensgefährlich ist, diese zu benutzen: die Innenstadt wäre nicht mehr so belastet und eine Stärkung des Nahverkehrs auch durch günstigere Preise halte ich für sinnvoll. Es müßten dann natürlich ausreichende Parkmöglichkeiten an den Eingängen zu Wiesbaden geschaffen werden, zusätzlich vielleicht auch ein Pendeldienst in der Innenstadt für Auslieferungen mit Elektrofahrzeugen, aber das sollte durchaus möglich sein.

Auch ich sehe den Individualverkehr als ein Hauptproblem an. Wiesbaden ist im Innenstadtbereich eine Stadt der kurzen Wege. Hier braucht man in der Tat kein Auto. Ein gut ausgebautes Fuß- und Radwegenetz und ein mit E-Fahrzeugen ausgestatteter ÖPNV wären hier vollkommen ausreichend.
Es wäre zudem schön, wenn man als Fußgänger gut und sicher an sein Ziel kommen kann. Die Ampelphasen sind am Ring für Fußgänger viel zu kurz geschaltet. Ich frage mich bereits heute, wie man das im Alter irgendwie schaffen soll. Die Unterführung am Bahnhof ist zwar nett gemeint. Leute mit Gehhilfe können diese aber nicht benutzen.
An den Ausfallstraßen in Richtung Taunusstein, Schlangenbad etc. sollten Pendlerparkplätze entstehen bzw. bestehende ausgebaut und ein regelmäßiger Transfer mit E-Bussen ins Stadtzentrum angeboten werden. Dies würde auch für eine deutliche Luftverbesserung sorgen, denn nach dem Luftreinhalteplan der Stadt ist der KFZ-Verkehr der überragende Verursacher der Luftschadstoffe in der Stadt.

Es fehlen in Wiesbaden definitiv die Fahrradwege. Besser ausgebaute Wege würden mehr Leute zum Fahrradfahren bewegen, das zur Zeit als ziemlich gefahrvoll gelten kann.
Eine Straßenbahn wäre natürlich überaus wünschenswert.

Ich kenne keine Stadt, in der Fahrradfahren gefährlicher ist als in Wiesbaden. Umdenken ist nötig: wir brauchen Fahrradwege "aus der Innenstadt raus" - um in Richtung Bierstadt einigermaßen gefahrlos zu kommen, muss man sich als Radfahrer zunächst durch die Parkstraße schlängeln (wird selten von entegenfahrenden Autos als vollwertiger Verkehrsteilnehmer respektiert) und dann die Aukammallee nutzen (was jetzt mit der Zone 30 ganz ok ist).
Alternativ ist ja auch die Nutzung des ESWE-Busses bergan sehr angenehm - wenn man da nicht immer derjenige wäre, der als erstes den Bus zu verlassen hat, wenn andere "ausladende" (Rolli, Rollator,Kinderwagen) Mitfahrende einsteigen.

Ein Bus-Pendelsystem mit häufigerer Anbindung der "Außenstadtteile" (zB Heßloch, Kloppenheim, Igstadt, Breckenheim) ab Bierstadt am Abend oder Wochendende mit einem kleineren Bus (wie in Frankreich gerne üblich) wäre vielleicht auch eine attraktive Ergänzung.

Und schließlich: Flat-rate-Busticket für alle Wiesbadendner verpflichtend für einen bezahlbaren Jahresbeitrag : spart Kontrolleure, Fahrkartenautomatenreparaturen und würde vermutlich schlagartig zu einer massiven Nutzung der Busse und weniger Innenstadt-Individualverkehr führen (und manche Parkhäuse müssten nicht mehr saniert werden bzw. könnten als Fläche für eine alternative Nutzung zur Verfügung stehen).

Mit weniger individuellen Verkehr mehr ÖPNV. Einer Anbindung Taunussteins mit der Artalbahn .

Mainz und Wiesbaden grenzen unmittelbar aneinander und bilden eine Großstadt mit einer halben Million Menschen. Und das ohne die zahlreichen umliegenden Gemeinden und kleineren Städte.

Das Bussystem in Wiesbaden ist an seine Grenzen gestoßen. Darum ist der Schritt zu einer Citybahn genau der richtige. Mit der Bahn können mehr Menschen transportiert werden als mit Bussen und das ohne Abgase in die Luft zu blasen. Der Bau der aktuell diskutierten Strecken kann jedoch nur ein Anfang sein. Ich frage mich aber, was eine Bahn auf der Theodor-Heuss-Brücke soll, wenn sie dort nur im Stau steht. Wir brauchen noch eine Brücke. Ob diese dann der Bahn vorbehalten wird oder die T.H. Brücke entlastet muss man sehen.

Bei der Diskussion um den ÖPNV finden aber meiner Meinung nach die derzeit liegenden Gleise der Bahn zu wenig Beachtung. Die S-Bahn Rhein-Main muss endlich als das gesehen werden, was sie ist. Ein innerstädtisches, regionales Verkehrsmittel. Aus meiner Sicht kann es beispielsweise nicht sein, das Kostheim, ein Ort mit 14.000 Einwohnern, über keinen S-Bahn Haltepunkt verfügt. Die Menschen könnten so in wenigen Minuten bis in die Wiesbadener Innenstadt fahren. Die Bahn sollte für den überregionalen Güterverkehr eine neue Strecke bauen, die nicht durch Wohngebiete führt. Stattdessen könnte man eine S-Bahn Linie über die ehemalige Ausweichstrecke in Kostheim führen und das Krautgarten Gebiet mit einem zusätzlichen Haltepunkt anbinden. Der Bau einer neuen Spange in Richtung Wiesbaden-Ost würde es ermöglichen die Menschen aus diesem Wohngebiet bis in die Innenstadt zu transportieren. Ein weiterer Haltepunkt könnte das Gewerbegebiet Petersweg anbinden. Für die lärmgeplagten Menschen, die dort Wohnen würde dies ein erhebliche Entlastung bedeuten. Moderne S-Bahnen sind sehr leise und gegenüber Güterzügen kaum wahrnehmbar.

Ein weiterer Punkt ist die Erreichbarkeit der Stadtteile untereinander. Wenn man schon mal mit dem Bus von Kostheim nach Naurod gefahren ist, kann man sich vorstellen was gemeint ist. Der Trip gleicht einer Weltreise. Es muss einfacher werden, von einen in den anderen Vorort zu fahren. Hierfür sollten Direktverbindungen zwischen den Vororten eingerichtet werden.

Stärkung des Fern - und Nahverkehrs durch:
- Bau der Wallauer Spange, Schneller zum Frankfurter Flughafen durch Fern- und Nahverkehrszüge.
- Bessere Anbindung des HBF Wiesbaden an das Fernverkehrsnetz.
- Einführen von Verbindungen nach Worms, Heidelberg, Bingen

Oh ja - eine Direktverbindung Bingen - Wiesbaden hätte meinem Papa und so manch anderen Pendlern sehr geholfen. Gekoppelt mit einer guten ÖPNV-Anbindung an die Züge wäre das top ... bzw. hier in Wiesbaden z.B. mit einem günstigen Mietrad-System.

Ich wünsche mir, dass mehr Behindertenparkplätze eingerichtet werden, denn an einigen strategisch günstigen Stellen fehlen sie oder es sind zu wenige vorhanden und dadurch immer besetzt (nicht nur durch Unberechtigte).
Beispiele: Michelsberg, Friedrichstraße, Luisenstraße, Schwalbacher Str., Rheinstraße, Wilhelmstraße, Schulgasse / Neugasse
Auch ist eine höhere Barrierefreiheit durch noch mehr abgesenkte Bordsteine ebenso wünschenswert, wie die Möglichkeit zu schaffen, dass auch E-Scooter in Bussen mitfahren können. Schön wäre es, wenn eine Lösung zur Befestigung in den Bussen entwickelt werden könnte, damit das Verbot nicht mehr aufrecht gehalten werden muss.
Auch sollte es wieder die Möglichkeit geben, dass Taxen beim Weinfest und Sternschnuppenmarkt näher an das Festgelände (z.B. Landtag Ecke Mühlgasse) heranfahren dürfen um Gehbehinderte abzuholen. Für Gehbehinderte zählen häufig schon wenige Meter, die ihnen das Leben deutlich erleichtern oder erschweren können.

Bessere und kostengünstigere Öffentliche Verkehrsmittel, die weniger Autos in der Stadt notwendig machen, so dass sie sich zu einer fußgängerfreundlichen Stadt entwickeln kann.

Ich bin immer wieder auf's Neue irritiert, dass Wiesbaden sich am Hauptbahnhof mitten in der Stadt einen Park n Ride-Platz leistet, anstatt diesen vor die Stadtgrenze zu legen. Das hat den Effekt, dass RÜD, LM etc. jeden Tag erstmal schön über Platter, Schwalbacher, Oranien und 1. Ring gurken, um dann per Zug nach Frankfurt zu fahren. Das mag zwar gut für Frankfurt sein, für Wiesbaden erschließt sich mir die Logik nicht. Wenn schon Park n Ride, dann vor der Stadt und eine vernünftige schienengebunde Anbindung dieser Parkplätze. In der Innenstadt will ich bezahlbaren Wohnraum, keine PKW-Abstellflächen.

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